Sie war die meistfotografierte Frau der Welt. Er sagte ihr am Abend vor der Hochzeit, dass er sie nicht liebt. Die andere Frau saß in der Kirche und lächelte. Diana heiratete in ein Märchen hinein und bekam Bulimie, Verrat, einen Tampon-Skandal und einen Tod in einem Pariser Tunnel, an den die halbe Welt bis heute nicht glaubt, dass es ein Unfall war. Das ist die Geschichte von drei Menschen, die sich innerhalb der britischen Monarchie gegenseitig zerstörten. Und warum die Trümmer immer noch schwelen.
Camillas Blutlinie: Geboren, um königliche Mätresse zu werden

Camilla Shand stammte aus einer Familie, die seit Generationen um die Krone kreiste. Ihr Vater war ein hochdekorierter Kriegsheld, ihre Mutter eine Nachfahrin der Barons Ashcombe. Die wahre Bombe ist aber ihre Urgroßmutter: Alice Keppel, die berühmteste Mätresse der britischen Königsgeschichte und langjährige Geliebte von König Edward VII. Edwards eigene Ehefrau duldete Alice, weil sie so diskret war. Als Camilla 1970 Charles kennenlernte, soll sie gesagt haben: “Meine Urgroßmutter war die Mätresse Ihres Ururgroßvaters.” Zwei Frauen, dieselbe Blutlinie, ein Jahrhundert dazwischen. Beide landeten als heimliche Geliebte des Prinzen von Wales. Die Geschichte wiederholte sich nicht. Sie lag in den Genen.
